Dorsch

Der Dorsch ist in Bessaker einer der häufigsten Fische. Er kommt in nahezu allen Größen vor. Ab dem Mindestmaß von 47cm bis über 1,20m wird er gefangen, wobei Fische ab einem Meter länge nicht die Regel sind. Die meisten Fische wiegen zwischen 3kg und 5kg. Um größere Dorsche zu fangen, sollte man Schwärme kleiner Seelachse suchen und unter diesen Angeln. Häufigste Köder sind Pilker, mit oder ohne Beifänger und Gummifisch. Die Saison für den Dorsch geht vom März bis in den November.
Seelachs

Der Seelachs, auch Köhler genannt, ist wohl der am häufigsten vorkommende Fisch in unserer Gegend, besonders die kleineren Exemplare sind in goßer Zahl vertreten. Fische bis zu einem Kilo schwimmen in großen Schwärmen umher und sind die Nahrungsgrundlage für die größeren Fischen, welche sich unter den Schwärmen aufhalten können. Der Seelachs kann in Bessaker bis 1,20m groß werden! Solche Fische sind jedoch äußerst selten, Exemplare von einem Meter werden jedes Jahr gefangen, sind aber nicht in Massen vertreten. Er läßt sich sehr gut mit Kunstködern wie zum Beispiel Pilker und Gummimakk fangen. Das Angeln auf Fische der 2kg bis 6kg Klasse ist je nach Saison ab mitte April möglich und kann sich geht bis in den November hineinziehen.
Pollack

Auch der Pollack ist hier ein sehr häufig vorkommender Fisch. Er wurde vor Bessaker schon in Gewichten bis 12kg gefangen! Doch kann man mit solchen Exemplaren nicht rechnen. Pollack´s über 8,5kg werden jedes Jahr zur Waage gebracht, sind aber nicht allzu häufig vertreten. Fische zwischen 2,5kg und 5kg sind eher die Regel. Als Köder kommt eigentlich alles, von Pilker, Gummimakk, Gummifisch oder auch Naturköder in Frage. Hauptsächlich wird der Pollack in den Sommermonaten gefangen, kann aber schon ab April und je nach Wetter und Wassertemperatur bis in den Oktober vorkommen.
Schellfisch

Der Schellfisch ist in der Gegend um Bessaker nicht so oft vertreten wie Dorsch, Seelachs oder Pollack, wird aber in ausreichender Menge gefangen. Oft stehen die Schwärme dichter unter Land und gar nicht so weit draußen. Auch läßt sich der Schellfisch gut mit Naturköder wie Wattwurm, Garnelen oder kleinen Fischstückchen fangen. Es wurden hier schon Schellfische über 85cm und 4,5kg gefangen, solche Fische sind jedoch die Ausnahme und selten. Normal sind Fische zwischen 45cm und 65cm. Der Schellfisch läßt sich vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst beangeln.
Wittling

Der Wittling ist ein sehr schmackhafter Fisch der nicht allzu groß wird. Auch kommt er bei uns nicht in Massen vor. Häufig ist er Beifang beim Schellfischangeln. Er läßt sich sehr gut mit Naturköder beangeln, obwohl die großen Wittlinge einen Pilker nicht verschmähen. Wittlinge bis über 65cm werden immer mal wieder gefangen. Normal sind jedoch Größen zwischen 35cm und 50cm. Er wird vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst gefangen.
Seehecht

Seehechte gehören zu den schmackhaftesten Fischen die Norwegen zu bieten hat. Allerdings ist dieser Fisch selten. Es werden über das Jahr immer einige gefangen, aber man kann nicht davon ausgehen, dass dieser Fisch an den Haken geht. Dafür ist die Überraschung, wenn es passiert um so größer. Hat man erst mal einen gefangen, kann man mit weiteren rechnen. Am besten läßt er sich mit Naturköder fangen. Zwischen Mai und Oktober kann man auf diese leckere Überraschung hoffen.
Leng

Der Leng ist ein Fisch der recht groß werden kann. Er kann bei uns das ganze Jahr über gefangen werden. Auch wenn vor unserer Küste schon Leng über 1,50m und 20kg gefangen wurde ist Bessaker nicht für Großleng bekannt und man sollte nicht davon ausgehen einen der Großen zu erwischen. Leng bis einen Meter ist aber immer drin. Er ist häufiger Beifang beim Pilken, läßt sich aber noch besser beim Naturköderangeln erbeuten. Angelt man etwas tiefer und mit größeren Ködern, steigert das die Chancen auf größere Fische.
Lumb

Lumb ist hier ein häufig vorkommender Fisch. Er erreicht stattliche Größen, und wurde schon bis knapp 1m und fast 10kg gefangen. Die normale Größe liegt bei 50cm bis 70cm. Leider hat der Lumb bei Anglern einen schlechten Ruf, da er des öfteren von Parasiten befallen ist. Dies ist aber längst nicht bei allen Lumb´s der Fall. Zudem hat er ein sehr gut schmeckendes, weißes, festes Fleisch! Lumb fängt man auf Pilker und noch besser mit Naturköder. Will man vermeiden Lumb zu fangen sollte man zwei bis drei Meter über dem Grund angeln, da dieser den Boden nur ungern verlässt. Lumb kann man hier das ganze Jahr über fangen.
Rotbarsch

Diese Fischart ist hier häufig anzutreffen. Es gibt zwei Arten, den kleinen Rotbarsch der nicht größer als 20cm wird und den für Angler interessanten Rotbarsch der zwischen 1kg und 1,5kg wiegt. Es werden auch Exemplare von 2kg gefangen, doch ist dies selten, Fische in dieser Größe sind sehr alt. Der Rotbarsch lässt sich mit Pilker und Gummimakk, sowie mit Naturköder fangen. Rotbarsche kann man vor unserer Küste vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst fangen, doch ist die beste Zeit dafür der Herbst. Interessant am Rotbarsch ist, dass dieser ein Lebendgebährender Fisch ist.
Steinbeißer

Der Seinbeißer kommt bei uns nicht häufig vor, doch gibt es ihn. Exemplare bis 6kg wurden schon gefangen. Die normale Größe liegt bei 1,5kg bis 3kg. Dieser Fisch lässt sich am besten mit Naturködern wie Muschelfleisch oder Stücken vom Fischfilet fangen, doch geht er auch hin und wieder an den Pilker. Die meisten Fische haben ihre Reviere dicht unter Land und seltener draußen vor der Küste. Er lässt sich vom zeitigen Frühjahr bis in den Juni hinein fangen.
Seeteufel

Seeteufel kommen bei uns gar nicht so selten vor wie man immer denkt. Doch lassen sich diese Fische leider kaum gezielt beangeln, da sie nur am Grund liegen, auf Beute lauern und nicht aktiv zum Köder schwimmen. Das heißt der Köder muß den Fisch praktisch ins Maul treffen oder in unmittelbarer Nähe an diesem vorbeikommen, dann schappt der Fisch in der Regel auch zu. Ob Kunst- oder Naturköder spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die häufigen Glücksfänge zeigen aber, dass der Seeteufelbestand gut ist. Es wurden mit der Angel schon Fische bis 15kg erbeutet und von Berufsfischern weitaus größere gefangen. Seeteufel kann man mit Glück von April bis in den Oktober überlisten.
Heilbutt

Noch vor wenigen Jahren war ein Heilbutt in der Fischkiste bei uns ein seltener Anblick. Das hat sich in den letzten Jahren etwas geändert. Es ist immer noch lange nichts alltägliches einen Heilbutt zu fangen, aber es werden jedes Jahr mehr auf die Schuppen gelegt. Die meisten Exemplare wiegen bis zu 10kg. Fische um die 20kg werden fast jedes Jahr gefangen, doch sind es in dieser Gewichtsklasse wenige. Es gibt auch noch größere, so sind schon Heilbutt von ca. 1,40m, noch kurz vor der Landung verloren gegangen. Auch von Berufsfischern sind schon Fische bis 80kg gefangen worden. Als Köder kommt eigentlich alles in Frage was in ein Heilbuttmaul hineinpasst. Von Pilker, Gummimakk, Gummifisch oder Naturköder kann alles verwendet werden, besonders der Gummifisch ist bei gezielten Versuchen auf Heilbutt zu empfehlen. Heilbutt kann bei uns vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst gefangen werden.
Scholle

Bessaker hat einen sehr guten Plattfischbestand und das schon direkt vor der Haustür. Das zeigt sich öfters dann, wenn auf Grund des Windes keine langen Ausfahrten möglich sind und gezielt auf Plattfisch geangelt wird. Allerdings ist dieser Fisch auch gerne mal sehr launisch. Das heißt das die Fische an einem Tag richtig super beissen und am nächsten Tag wirkt der Platz wie ausgestorben. Es werden jedes Jahr Schollen um die 60cm und bis 2,5kg gefangen. Normal sind aber Fische zwischen 35cm und 50cm. Plattfische werden fast ausschließlich mit Naturködern beangelt, es kommen Wattwürmer, Garnelen oder kleine Stücken vom Fischfilet zum Einsatz. Schollen werden vom März bis November gefangen.
Flunder

Alles was oben über die Scholle geschrieben wurde, trift auch auf die Flunder zu. Es sind die gleichen Fangplätze und die gleichen Köder. Die Flunder wird nicht ganz so groß wie die Scholle, wird aber bis 50cm gefangen. Die normale Größe liegt bei 25cm bis 40cm. Auch hier geht die Fangzeit von März bis November.
Kliesche

Die letzte Plattfischart die für Angler interessant ist, ist die Kliesche. Auch hier trift alles geschriebene über Scholle und Flunder, auf die Kliesche zu. Sie ist die kleinste Plattfischart unter diesen dreien. Die Kliesche wird selten größer als 35cm. Die Fangzeit ist von März bis November.
Makrele

Einer unserer Sommergäste ist die Makrele. Diese schönen Fische können in sehr großen Schwärmen vor unserer Küste auftauchen. Die Makrele ist ein beliebter Speisefisch, eignet sich aber auch hervorragend als Köderfisch. Sie wird in Gewichten bis 1,5kg gefangen, die meisten sind aber kleiner. Als Köder kommen Makrelenpaternoster mit kleinen Pilkern, oder einfach einen Meerforellenblinker ohne Beifänger zum Einsatz. Makrelen kommen bei uns je nach Wassertemperatur von Anfang Juni bis in den September hinein vor.
Hering

Heringe werden vor Bessaker mit der Angel nicht oft gefangen. Auch wenn Berufsfischer im Frühjahr und im Herbst Heringe fangen sind es keine großen Mengen. Dass es aber Heringe gibt sieht man, wenn man sieht, dass Seelachse oder Dorsche diese Fische nach dem Fang hochwürgen, oder wenn man den Mageninhalt untersucht. Oft sind es junge Heringe die von den größeren Fischen gefressen werden. Als Köder kommt eigentlich nur das Heringspaternoster zum Einsatz. Der Hering kommt vom Frühjahr bis in den Herbst vor.
Hornhecht

Der Hornhecht ist ein Fisch der hier früher nie gefangen wurde, doch seit ein paar Jahren werden diese Fische regelmäßig im Herbst erbeutet. Man sieht die Schwärme an der Wasseroberfläche rauben, dies kann leicht mit einem Makrelenschwarm verwechelt werden. Er kommt in Größen bis 80cm vor. Als Köder kommen Makrelen- oder Heringspaternoster zum Einsatz, so wie Meerforellenblinker. Hornhechte werden im August und September gefangen.
Dornhai

Wenn Dornhaie gefangen werden sind sie meistens Beifang beim pilken, können aber zu bestimmten Zeiten in großen Mengen vorkommen. Dieser schöne Fisch ist aber kein kulinarisches Highlight da ihm die Niere fehlt werden Harnstoffe im Fleisch abgelagert und danach schmeckt er auch. Der Dornhai ist bekannt für seine geräucherten Bauchlappen, die Schillerlocken. Er kommt in Größen bis 1,10m vor, die meisten sind aber kleiner. Als Köder werden Pilker oder Naturköder verwendet. Dieser Fisch kann den ganzen Sommer bis in den Herbst an die Angel gehen, dies geschieht aber in der Regel nicht so oft.
Fleckhai

Fleckhaie sind meistens Beifang beim Naturköderangeln in größeren Tiefen. Wo man Fleckhaie fängt wird es schwer etwas anderes zu fangen da sie oft in großen Schwärmen vorkommen und sich sofort auf die Köder stürzen. Dann ist es besser den Platz zu wechseln, denn sie sind für die Küche nicht zu gebrauchen. Sie werden selten größer als 70cm. Fleckhaie können vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst an den Haken gehen.
Lachs

Der Lachs ist ein sehr begehrter Speisefisch, wird aber nicht oft gefangen. Er kann den Sommer über in den Flüssen (nur mit Lizenz), aber auch im Meer gefangen werden. Auf den Bänken vor der Küste ist er meistens zufälliger Beifang beim Köder raufholen oder ablassen. Er kann aber auch gezielt nah am Land gefangen werden. Als Köder eignen sich Meerforellenblinker oder Naturköder wie Garnelen, Würmer oder Fischstückchen an der Posenmontage. Der Lachs ist ein sehr launischer Fisch bei dem man mit allem rechnen muss. Es kommt vor das man 3 Stück in einer Stunde fängt und dann wieder tagelang nichts, auch wenn Fische zu sehen sind. Lachse kommen in Gewichten bis über 10kg bei uns vor, doch sind die meisten kleiner und wiegen um die 3kg. Er wurde schon im zeitigen Frühjahr sowie im Herbst gefangen, die beste Zeit ist aber der Sommer. Gleiches gilt auch für die Meerforelle, die aber kleiner bleibt. Sie wird hin und wieder in Gewichten bis 3kg gefangen.
Knurrhahn

Dieser lustige Geselle trägt seinen Namen zu recht, denn er kann wirklich knurren. Er ist gelegentlicher Beifang beim Uferangeln. Der Knurrhahn ist eine Fischart die ziemlich klein bleibt, wurde aber schon in Größen bis 50cm gefangen. Sein Fleisch schmeckt sehr gut und ist in manchen Ländern eine Delikatesse. Er wird mit Naturködern wie Wattwurm, Garnele oder kleinen Fischstückchen gefangen, größere Exemplare nehmen aber auch manchmal einen Pilker. Er wird vom Frühjahr bis in den Herbst immer mal wieder überlistet.
Seeskorpion

Seeskorpione sind, wie auch der Knurrhahn, eine kleiner bleibende Fischart und werden kaum größer als 35cm. Auch dieser Fisch ist seltener Beifang beim Uferangeln und wird auf die gleichen Köder wie der Knurrhahn gefangen. Dieser stachelige Geselle ist für die Küche eher uninteressant. Er wird vom Frühjahr bis in den Herbst gelegentlich gefangen.
Lippfisch

Lippfische sind sehr schöne, oft in bunten Farben, schillernde Fische. Sie bleiben klein und überschreiten die 40cm Marke selten. Sie werden gern in den Lachsfarmen als Putzerfische eingesetzt, da sie Parasiten wie Fischläuse von den Lachsen abknabbern. Sie sind für die Küche nicht interessant. Im Sommer sind sie Beifang beim Uferangeln und werden gelegentlich von Juli bis September gefangen. Die Köder sind die gleichen wie bei Knurrhahn und Seeskorpion.